Wohngruppe Walter

 Rechtliche Grundlagen: §§ 34, 35a, 41  SGB VIII

 

Die Heilpädagogische Wohngruppe "Walter" ist eine Einrichtung zur mittel- bis langfristigen Betreuung von  Kindern, die aufgrund von entwicklungsgefährdenden Situationen nicht in ihrer Herkunftsfamilie verbleiben können.

 

Die WG Walter bietet

 

Lebens- und Entwicklungsraum für 8 Kinder/Jugendliche in einem Einfamilienhaus mit Garten

Rund-um-die-Uhr-Betreuung und ganzheitliche Förderung durch 8 Erzieher, Heil- und Sozialpädagog*nnen

Integration von 4 Kindern mit Entwicklungsbesonderheiten und spezifischen heilpädgogischen Bedarfen

ressourcenorientierte Elternarbeit und Beteiligung der Eltern im Alltag der Kinder

 

Zielgruppe

 

Kinder/Jugendliche von 3 bis 18 Jahre (ggf. älter),  die einen vorübergehenden oder dauerhaften stabilen Lebensort außerhalb ihrer Herkunftsfamilie benötigen

ein Platz für Verselbständigung über das 18. Lebensjahr hinaus ist möglich

Aufgenommen werden Kinder:

  • mit einer Lernbehinderung oder leichten geistigen u./o. körperlichen Behinderungen

-              Störungen und/oder Entwicklungsrückständen im kognitiven, sprachlichen und motorischen Bereich,

-              Teilleistungsstörungen 

-              Aufmerksamkeits-/Wahrnehmungs-/Konzentrationsstörungen

-              Lern-, Leistungsstörungen

  • mit einer seelischen Behinderung z.B.

-              Bindungsstörungen

-              Störungen im emotionalen u./o. sozialen Bereich

-              depressiven Symptomen

-              traumatisierte Kinder mit Gewalt- oder Missbrauchs-/Vernachlässigungserfahrungen

Nicht aufgenommen werden schwer geistig- oder körperbehinderte Kinder.

 

Grundleistungen

 

Sicherung des Kindeswohls und Krisenintervention durch zwei Fachkräfte im Dienst

Förderung der individuellen altersgerechten Entwicklung der Kinder

Gewährleistung des regelmäßigen Kita-/Schulbesuches sowie individuelle schulische Förderung

Abklärung des Entwicklungsstandes und Förderbedarfes des Kindes in Zusammenarbeit mit allen beteiligten Institutionen (Kita, Schule, Kinderartzt, SPZ, Kinder- u. Jugendpsychiatrie etc.)

heilpädagogische Förderangebote 2 x 1 Std. /Woche ein durch die Heilpädgoginnen bei Kindern nach § 35a

Förderung der Kontakte zur Herkunftsfamilie so umfang reich wie möglich, um ggf. die Rückführung ins Elternhaus zu ermöglichen

Durchfühung freizeitpädagogischer Angebote

 

 

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